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Fragen zum Monitoring

Wie kommt die Institution zu den für das Monitoring relevanten Daten?

Es wird empfohlen, die Erhebung der Daten in das Bildungsangebot zu integrieren. Als Hilfestellung werden folgende Downloads angeboten:
  • eine Einverständniserklärung der TeilnehmerInnen, die bei Bedarf auch übersetzt werden kann und soll. Die Aufklärung der TeilnehmerInnen über Datenschutz und die Unterzeichnung der Einverständniserklärung sind verpflichtende Voraussetzung für die Verarbeitung der Daten.
  • ein Datenformular, das die beim Anlegen der TeilnehmerInnendaten erforderlichen Daten abbildet. Die Verwendung dieses Formulars ist optional.
  • einen Erläuterungstext in leichter Sprache, der je nach Erfordernis der Zielgruppe auch bearbeitet werden kann. Seine Verwendung ist optional.

Wie ist vorzugehen, falls TeilnehmerInnen die Datenschutzerklärung NICHT unterschreiben?

Für die betreffende Person darf es keine negativen Konsequenzen geben, z.B. darf ihr der Kursplatz nicht verwehrt werden, auch treten keine negativen Folgen in Bezug auf die Förderung ein.

Unterschreiben der Datenschutzerklärung: Ab welchem Alter ist ein Teilnehmer / eine Teilnehmerin zeichnungsberechtigt?

Aktuell gibt es zu dieser Frage in Österreich leider keine eindeutige Rechtslage, sondern nur - durchaus kontroversiell diskutierte - Rechtsmeinungen. In ihrem Fokus steht die Frage der Altersangemessenheit von Entscheidungen, die an der Möglichkeit zur Erfassung der Tragweite ihrer Konsequenzen ermessen wird. Solange keine eindeutige Bestimmung in Kraft ist, obliegt es dem Bildungsträger zu entscheiden, ob bei unter 18-jährigen TeilnehmerInnen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten eingefordert wird.

Kann die bereits unterzeichnete Datenschutzerklärung widerrufen werden?

Ja, in diesem Fall wird der Datensatz der betreffenden Person nicht weiterverwendet. Der widerrufenden Person dürfen keine negativen Konsequenzen aus dem Widerruf widerfahren.

Wie lange muss die Einverständniserklärung aufbewahrt werden?

Pflichtschulabschluss: sofern die Förderbestimmungen des jeweiligen Landes keinen längeren Zeitraum vorsehen, ist die Zustimmungserklärung der TeilnehmerInnen 7 Jahre aufzubewahren. Basisbildung: die Zustimmungserklärungen der TeilnehmerInnen unterliegen den ESF-Bestimmungen.

Was ist zu tun, wenn eine Person mehrere Kurse im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung besucht?

Wenn dies der Fall ist, muss diese Person nur EINE Datenschutzerklärung unterschreiben. Sind die Daten einer Person einmal in der Datenbank angelegt, kann diese Person beliebig vielen Kursen zugeordnet werden.

Wie ist das Monitoring den TeilnehmerInnen gegenüber zu begründen?

Die Daten von Einzelpersonen sind für das Monitoring nicht relevant. Es geht vielmehr um das Aufzeigen von charakteristischen Verläufen, um besonders gute bzw. erfolgreiche Kursmodelle für bestimmte Zielgruppen herausfiltern zu können. Das Monitoringverfahren wird zeigen, wie erfolgreich und nachhaltig sich die durch die Initiative Erwachsenenbildung geförderten Bildungsmaßnahmen erweisen und wird somit eine wichtige Entscheidungsgrundlage hinsichtlich der weiteren Finanzierung von Bildungsangeboten durch Bund und Länder darstellen.

Wie unterscheidet man zwischen den Bezeichnungen „Bildungsangebot“ und „Kurs“?

Unter „Bildungsangebot“ ist das akkreditierte Bildungsangebot in seiner Gesamtheit zu verstehen, also z.B. vom Clearing über den Kurs bis hin zur abschließenden Schnittstellenberatung. Beispiel: „Basisbildung für Erwachsene“, Akkreditierungszeitraum 1.1.2012 bis 31.12.2014, ist ein Bildungsangebot. Sooft das Angebot durchgeführt wird, entspricht dies einem „Kurs“, jeder Durchgang gilt als ein Kurs. Beispiel 1: „Basisbildung für Erwachsene“ wird von 1.9.2012 bis 31.01.2013 durchgeführt, ein weiterer Durchgang von 01.02.2013 bis 30.06.2013. Dies entspricht zwei Kursen. Beispiel 2: „Basisbildung für Erwachsene“ wurde hinsichtlich der Standorte A und B akkreditiert und wird an den Standorten unterschiedlich oft realisiert: Kurs 1 läuft am Standort A von 01.09.2012 bis 31.01.2013 Kurs 2 läuft am Standort B von 01.09. 2012 bis 31.01.2013 Kurs 3 läuft am Standort A von 01.02.2013 bis 30.06.2012

Was bedeutet "vorzeitiger Austritt"?

Für beide Bereiche (Basisbildung und Pflichtschulabschluss) gilt: Sollte ein/e Teilnehmer/in die Teilnahme nur für einen gewissen Zeitraum unterbrechen (z.B. krankheitsbedingt), später aber wieder an der zuvor begonnen Maßnahme wieder teilnehmen, so handelt es sich um KEINEN vorzeitigen Austritt.
Bei TeilnehmerInnen, deren Austritt schleichend verläuft (Z.B. sporadischer Besuch, irgendwann ganz weg) gilt jenes Austrittsdatum, das die Institution/Kursleitung aufgrund der Kenntnis des/der Teilnehmers/Teilnehmerin sowie den internen Regelungen entsprechend als solches festlegt.
  • Bereich Pflichtschulabschluss: ein vorzeitiger Austritt ist JEDE Beendigung der Maßnahme vor dem geplanten Kursende, sofern die Prüfung nicht vorzeitig absolviert wurde. Es gibt hier keine Vorgabe bzgl. Mindest-UE-Anzahl.
  • Bereich Basisbildung: Vorzeitiger Austritt bedeutet Austritt vor dem geplanten Kursende, wobei es hier zwei Varianten gibt:
1) bei Kursen MIT beliebigem Ein- und Ausstiegsdatum nach Entscheidung der TeilnehmerInnen: ein Ausstieg, bevor 100UE konsumiert wurden (hier nicht berücksichtigt: Fehlstunden aufgrund von Krankheit), gilt als vorzeitiger Austritt.
2) bei Kursen OHNE beliebiges Ein-/Ausstiegsdatum (z.B. ein Kurs geht von 1.9.2012 bis 31.1.2013):
- Ein/e Teilnehmer/in nimmt von 1.9. bis 1.12. am Kurs teil und erscheint dann nicht mehr --> vorzeitiger Austritt
- Ein/e Teilnehmer/in erscheint anfangs regelmäßig, im November nur mehr sporadisch, im Dezember gar nicht mehr und ist im Jänner wieder da und möchte den Kurs nun doch noch abschließen --> Der Umgang damit ist Sache der Institution. In der Monitoring Datenbank soll eingetragen werden, wie die Institution es handhabt.
- Ein/e Teilnehmer/in nimmt regelmäßig am Kurs teil, erkrankt ab 25.1. und kann nicht zur Abschlussveranstaltung kommen und erhält die Kursbesuchsbestätigung per Post --> abgeschlossener Kurs

Was mache ich, wenn ein technisches Problem auftritt?

Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle unter office@initiative-erwachsenenbildung.at oder der Telefonnummer (01) 523 87 65 - 614.

Entstehen dem Träger durch den Betrieb der Datenbank Kosten?

Nein, das Monitoringverfahren wird von Bund und Ländern finanziert.

Wie wird das Angebot an sich evaluiert (Durchführung gemäß Konzept? Benutzung der angegebenen Räume?)

Die qualitative Überprüfung wird im Zuge eines gesonderten Evaluierungsauftrags erfolgen, wobei die Daten der Monitoring-Datenbank auch als Grundlage für die Evaluierung herangezogen werden.