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Fragen zur Förderung

Können die Länder detaillierte Kostenkalkulationen der geplanten Projekte von den Bildungsträgern im Rahmen des Fördergenehmigungsverfahrens einfordern, auch wenn dies bei der Akkreditierung nicht gefordert war?

Ja, die Länder als Fördergeber können die Vorlage detaillierter Kostenkalkulationen verlangen, wenn dies den landesspezifischen Bestimmungen entspricht. Auch der Förderantrag im Rahmen des ESF für Basisbildung ab dem 01.07.2015 enthält eine detaillierte Auflistung der Kosten. Wesentlich für die Förderzusage im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung ist, dass die Kennzahlen des Förderantrags den Kennzahlen des Akkreditierungsansuchens (siehe Anerkennungskriterium B.7.) entsprechen.

Wie wird ein Kursabbruch definiert?

Ein Abbruch eines Kursbesuches liegt vor, wenn der/die TeilnehmerIn nicht mehr am Bildungsangebot teilnimmt. Dies ist unabhängig von der Anzahl der Kurseinheiten, die bereits absolviert wurden. So ist es sowohl möglich, vom Abbruch zu sprechen, wenn sich der/die TeilnehmerIn z.B. bereits nach der ersten besuchten Einheit gegen eine Fortsetzung entscheidet, als auch, wenn er/sie den gesamten Kurs besucht hat und nach einer erfolglosen Abschlussprüfung nicht nochmals dazu antritt.

Kann die Rückerstattung der Fahrtkosten an die TeilnehmerInnen als Teil der Förderung geltend gemacht werden?

Bitte wenden Sie sich mit dieser Frage an das zuständige Land.

Angenommen, ein/e InteressentIn hat lediglich eine einzige positive Note im Hauptschulabschluss: soll er/sie das Voll- oder das Teilangebot besuchen?

In diesem Fall wäre es empfehlenswert, wenn der/die KandidatIn das volle Programm absolvieren würde. Bitte klären Sie dies jedoch im Einzelfall mit dem zuständigen Land ab.

Können TeilnehmerInnen, die bereits einen Kurs abgebrochen haben und im Sinne eines Kursabbruchs verrechnet worden sind, erneut in ein von der Initiative Erwachsenenbildung gefördertes Programm aufgenommen werden, wenn sie beispielsweise nach einem Jahr wiederkommen?

Ja, diese Personen sind im Programmplanungsdokument 2015-2017 unter 5.1 c) ausdrücklich als Zielgruppe des Programms definiert.

Kalkulation Basisbildung ab 40 UE

Unabhängig vom Umfang des Basisbildungsangebots werden Kosten für jene vorzeitig austretenden TeilnehmerInnen, die bis zu 40 UE konsumiert haben, aliquot verrechnet. Darüber hinaus kommt der volle kalkulierte Fördersatz zur Anwendung.

Sind bei der ESF-Kofinanzierung im Bereich Basisbildung institutionelle Partnerschaften Voraussetzung?

Nein, es werden sowohl Bildungsangebote im Sinne von Einzelprojekten als auch von Partnerschaften gefördert.

Weshalb erfordert der ESF-Antrag eine neuerliche formale Prüfung? Ist die Akkreditierung nicht ausreichend?

Es sind zusätzliche formale Vorgaben der Verwaltungsbehörde zu prüfen.

Wo wird der administrative Aufwand für die ESF-Abwicklung dargestellt und abgerechnet?

Der höhere administrative ESF-Aufwand wird refundiert. Dieser muss nicht in der Kalkulation im Zuge der Akkreditierung eingerechnet werden, sondern er ist erst im ESF-Antrag anzugeben. Es gibt einen prozentuellen Finanzrahmen für die Abrechnung des erhöhten administrativen Aufwandes.

Bleibt bei der ESF-Kofinanzierung das Normkostenmodell aufrecht?

Ja.

Wer stellt den ESF-Förderantrag?

Jeder Bildungsträger für sich.

Muss (max.) 10% Vorfinanzierung durch den Bildungsträger geleistet werden?

Ein Anteil von 10% der genehmigten ESF-Mittel wird erst nach Endabrechnung an den Bildungsträger überwiesen.

Die "80%/100%-Regelung" im Bereich Pflichtschulabschluss

Der volle Förderbetrag kommt zur Auszahlung, wenn der/die Lernende das vorgesehene Bildungsangebot absolviert hat und zu allen erforderlichen Prüfungen angetreten ist. Ist dies nicht der Fall, so beträgt der zur Anwendung gelangende Kostensatz 80% des vollen Fördersatzes. Als Berechnungsgrundlage dient jeweils die vom Fördergeber approbierte Echtkalkulation des Bildungsangebots.

Anzahl der UE für Abbruch im Programmbereich Pflichtschulabschluss?

Im Programmbereich Pflichtschulabschluss sind keine Grenzen zur Definition bzw. Verrechnung des vorzeitigen Austritts festgelegt.

Pflichtschulabschlusskurse mit Prüfungsberechtigung: Wird der Zeit- und Kostenaufwand berücksichtigt?

Beim Normkostenmodell gibt es diesbezüglich keine Steigerung.

Nachbesetzung von Plätzen im Bereich Pflichtschulabschluss?

Ist möglich und erwünscht.

Gibt es eine Vorgabe bzw. eine Unter-/Obergrenze für die Abgeltung von Vor- und Nachbereitungszeiten? (auch hinsichtlich ESF-Abrechnungen?)

Im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung werden keine Vorgaben diesbezüglich gemacht. Eine gut argumentierte und nachvollziehbare Darstellung der Vor- und Nachbereitungszeiten ist die Basis für die Anerkennung bei ESF-Abrechnungen.

Richten sich die verpflichtenden 16 UE Weiterbildung nach dem Schuljahr oder dem Kalenderjahr oder dem Förderjahr? Wenn zB ein halbes Jahr zur Förderperiode gehört, sind es dann aliquot zB 8 UE?

Die 16 UE Weiterbildung sind pro Jahr zu sehen und können bei kürzeren Förderperioden aliquotiert werden.

Wird es wieder einen ESF-Call zur Professionalisierung geben, damit kostenlose Ausbildungen für BasisbildnerInnen zur Verfügung stehen?

Ja, es wird wieder einen ESF-Call zur Professionalisierung geben.

Gibt es bezüglich der Übergangsberatung eine Quantifizierung im Bereich Basisbildung?

Im Programmbereich Basisbildung gibt es diesbezüglich keine Quantifizierung. Übergangsberatung ist ab der 3. Programmperiode auch bis 3 Monate nach Kursende verrechenbar möglich.