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FAQ: Fragen zur Akkreditierung

Öffentlichkeitsarbeit österreichweit?

Eine groß angelegte Medienkampagne scheitert derzeit an der budgetären Lage. Sollten Mittel verfügbar werden, besteht die Bereitschaft, entsprechende Aktivitäten zu setzen.

Wir haben eine Akkreditierung mit Auflagen. Was passiert, wenn wir die Auflagen nicht erfüllen?

Akkreditierungen von Bildungsangeboten im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung erlöschen, sofern die geforderten Nachweise für die Erfüllung von Akkreditierungsauflagen von der betreffenden Institution nicht, nicht vollständig bzw. nicht zeitgerecht nachgewiesen werden. Da in diesem Falle die Voraussetzungen für die Förderung gemäß Art. 15a B-VG nicht mehr gegeben sind, führt dieser Schritt in weiterer Folge zur Einstellung der Förderungszahlungen für das betreffende Bildungsangebot. Zum betreffenden Zeitpunkt im Rahmen der akkreditierten Maßnahme noch laufende Kurse können zu Ende geführt werden, es dürfen aber im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung keine neuen begonnen werden. Wird seitens der Institution eine Wiederaufnahme der Kurse angestrebt, so ist ein erneutes Ansuchen auf Akkreditierung einzureichen. Diesem wird allerdings nur stattgegeben, wenn zum Zeitpunkt der Einreichung bereits sämtliche Anerkennungsrichtlinien, insbesondere auch die Qualifikation des Personals betreffend, erfüllt sind, d.h. sie wird nicht mehr unter Auflagen erteilt.

Herrscht bei den Entscheidungen der Akkreditierungsgruppe Einstimmigkeit?

Entscheidungen werden grundsätzlich mit Mehrheitsbeschlüssen gefasst, allerdings wird von der Akkreditierungsgruppe Einstimmigkeit angestrebt.

Kann der Fall eintreten, dass ein Projekt akkreditiert wird, in weiterer Folge aber keinen Förderzuschlag vom Land erhält?

Ja, solche Fälle können eintreten bzw. werden insbesondere dann eintreten, wenn nicht bereits im Vorfeld der Akkreditierung eine informelle Abstimmung zwischen dem Bildungsträger und dem zuständigen Land erfolgt, ob überhaupt eine Chance auf Fördermittel besteht. Gemäß vertraglicher Vereinbarung zwischen den Ländern und dem Bund entscheiden ausschließlich die Länder über die Vergabe von Fördermitteln, und zwar nach den Kriterien a) regionale Verteilung der Maßnahmen, b) Zielgruppenausgewogenheit und c) Budgetverfügbarkeit.

Wird es an die Länder als Fördergeber eine detailliere Mitteilung geben, wenn eine Akkreditierungszusage erfolgt ist, um dem Land eine tiefergehende qualitative Einschätzung der Projekte zu ermöglichen und beispielsweise eine qualitative Reihung vorzunehmen?

Eine qualitative Reihung bzw. tiefergehende qualitative Bewertung von positiv bewerteten Projekten ist nicht angedacht, allerdings wird eine Mitteilung an das betreffende Land erfolgen, wenn die Akkreditierung unter bestimmten Auflagen erfolgt ist bzw. eine Frist für eine Nachbesserung gesetzt wurde.

Müssen die Bildungsträger der Akkreditierungsgruppe eine genaue Kostenkalkulation vorlegen?

Nein, im Rahmen der Akkreditierung muss keine detaillierte Kalkulation vorgelegt werden. Entscheidend ist der Nachweis der aggregierten Daten und Kennzahlen gemäß Normkostenmodell, wie in Anerkennungskriterium B.6. festgelegt.

Was ist zu tun, wenn im Zuge des Förderungsverfahrens der Institution vom Land wesentliche Änderungen des Bildungsangebotes auferlegt werden?

In diesem Fall muss die Institution eine Nachakkreditierung durchführen. Dazu melden Sie sich wie bei der ersten Antragstellung auf www.initiative-erwachsenenbildung.at an, klicken beim entsprechenden Antrag auf „Nachakkreditierung“ und geben die Nachweise über die Änderungen ein. Im Anschluss wird von der Akkreditierungsgruppe eine neuerliche Prüfung in Hinblick auf die Qualitätsrichtlinien der Initiative Erwachsenenbildung durchgeführt. Dies erfolgt innerhalb von längstens vier Wochen. Erhalten Sie binnen dieser Frist keine Stellungnahme der Akkreditierungsgruppe, so gelten die Änderungen als akzeptiert.

Warum wird Ö-Cert als Nachweis für die Qualität der institutionellen Rahmenbedingungen anerkannt, und weshalb reicht es dafür nicht, ein anderes Qualitätszertifikat zu besitzen?

Ö-Cert wurde als Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung in ganz Österreich entwickelt und wird als solcher von allen Bundesländern anerkannt. Institutionen, die über Ö-Cert verfügen, gelten als Qualitätsanbieter im Bereich der Erwachsenenbildung und müssen im Zuge des Akkreditierungsverfahrens die institutionelle Qualität nicht mehr gesondert nachweisen. Da die Initiative Erwachsenenbildung ebenso österreichweit nach einheitlichen Qualitätsrichtlinien agiert, verlangt sie bei Qualitätszertifikaten, die nur landesweite Geltung haben oder nicht spezifisch auf die Erwachsenenbildung abzielen, eine gesonderte Darstellung der institutionellen Qualität im Zuge des Akkreditierungsverfahrens.

Wer ist Mitglied der Akkreditierungsgruppe und warum?

Die Akkreditierungsgruppe besteht aus sechs Mitgliedern, die aufgrund ihrer Expertise als Angehörige von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im Bildungsbereich sowie als ExpertInnen im Bereich der Erwachsenenbildung in diese Funktion berufen werden. Drei Mitglieder werden auf Vorschlag des Bundes, drei auf Vorschlag der Länder ernannt. Um die Unabhängigkeit der Akkreditierungsgruppe zu wahren sind MitarbeiterInnen von Bundes- und Landesbehörden, von diesen direkt zuordenbaren Institutionen sowie von potenziellen Förderungswerbern von der Bestellmöglichkeit ausgeschlossen. Die Mitglieder der Akkreditierungsgruppe werden auf der Website veröffentlicht.

Warum wird dem wba-Zertifikat ein so großer Stellenwert bei der TrainerInnenqualifikation zugemessen?

Die wba ist ein modulares Zertifizierungs- und Anerkennungsverfahren für Erwachsenenbildner/innen. Sie ist Teil des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung. Mit der wba, dem Ö-Cert und der Initiative Erwachsenenbildung setzen das BMBF und die Länder wichtige Schritte zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung der Erwachsenenbildung in Österreich.

Was ist bei Akkreditierungs- und Förderungsansuchen zu beachten, wenn ein wichtiges Merkmal eines Basisbildungsangebotes darin besteht, dass die TeilnehmerInnen jederzeit die Möglichkeit haben, in den Kurs einzusteigen bzw. auch wiedereinzusteigen?

Beschreiben Sie bitte die mit dem flexiblen Kurseinstieg in Zusammenhang stehenden Bedürfnisse der angesprochenen Zielgruppe unter Punkt B.4.1 des Akkreditierungsansuchens, die von Ihnen dementsprechend konzipierten Rahmenbedingungen unter Punkt B.4.2. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig mit der zuständigen Förderstelle, worauf Sie bei Förderantrag und –abrechnung in diesem Zusammenhang achten müssen.

Kann eine Institution sich als gesamtes akkreditieren lassen? Kann ein Bildungsangebot für unterschiedliche Standorte und Zielgruppen generell akkreditiert werden?

Nein, es werden nur einzelne, konkrete Bildungsangebote akkreditiert.

Was ist eine Nachakkreditierung, wann ist sie erforderlich und wie funktioniert sie?

Bitte lesen Sie dazu hier.

Welche Ausbildungen für BasisbildnerInnen werden in der 2. Programmperiode (2015-2017) anerkannt?

Näheres dazu finden Sie HIER

Verpflichtende Praxis von 30 UE für BasisbildungstrainerInnen

Diese Praxis kann auch aus nicht im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung akkreditierten Bildungsangeboten stammen.

Weiterbildung für TrainerInnen in den Programmbereichen Basisbildung und Pflichtschulabschluss: Wer konzipiert, wer entscheidet?

Die Bildungsträger können und sollen selbst Weiterbildungsangebote für die TrainerInnen konzipieren. Für eine Anerkennung im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung (verpflichtende Weiterbildung 16 UE/Jahr/TrainerIn) müssen die Inhalte der Weiterbildungen den im Programmplanungsdokument 2015-2017 angeführten Inhalten zuzuordnen sein. Im Rahmen der Akkreditierung wird dies von der Akkreditierungsgruppe überprüft. Die Fachgruppe Basisbildung steht der Akkreditierungsgruppe als zusätzliche Ressource für Fragen im Zusammenhang mit Basisbildung zur Verfügung.

Lernberatung als Element der Weiterbildung von BasisbildungstrainerInnen

Lernberatung ist ein Bestandteil der TrainerInnentätigkeit und daher auch als Inhalt von entsprechenden Weiterbildungen sinnvoll. Andere Formen der Beratung, wie beispielsweise Bildungsberatung, gehen jedoch darüber hinaus und sind nicht den Tätigkeiten von TrainerInnen, sondern jenen von BeraterInnen zuzuordnen.

wba-Akkreditierung der Weiterbildungsangebote

Bildungsangebote, die von den Trägern zur Aus-/Weiterbildung ihrer BasisbildungstrainerInnen konzipiert werden, können bei der wba zur Akkreditierung eingereicht werden. Seitens der Initiative Erwachsenenbildung ist eine wba-Akkreditierung der Veranstaltungen nicht Voraussetzung für eine Anerkennung.

Ist es für die beteiligten Bildungsträger möglich, selbst Weiterbildungskurse für TrainerInnen zu konzipieren?

Ja.

Wie kann man die 16 UE für verpflichtende Weiterbildung bis 2017 kalkulieren?

Dieser Posten muss, wie auch andere Kostenarten, im Sinne einer Plankalkulation im Normkostenmodell dargestellt werden.

Pflichtschulabschluss mit Prüfungsrecht: Warum dürfen Personen mit wba-Zertifikat/-Diplom nicht Vortragende sein?

Dies liegt an den rechtlichen Grundlagen des Pflichtschulabschluss-Prüfungs-Gesetzes. Die Gleichstellung der wba-Abschlüsse wird angestrebt, kurzfristig sind diesbezüglich jedoch noch keine Änderungen zu erwarten.

Wie sind Beratungsausbildungen nachzuweisen, für die es am Zertifikat keine Angaben zum Umfang und dem Curriculum gibt?

In diesem Fall ist dem Akkreditierungsansuchen alles Verfügbare beizulegen. Gegebenenfalls soll die betreffende Person die fehlenden Informationen in einem Beiblatt angeben.

Zusatzpersonal

Für sämtliche eingesetzten TrainerInnen und BeraterInnen müssen im Akkreditierungsansuchen Nachweise erbracht werden. Dies gilt auch für etwaige KooperationspartnerInnen. Zusatzangebote wie Exkursionen sind im Ansuchen anzuführen. Gäste, die bei Anwesenheit von TrainerInnen in geringem Ausmaß und punktuell im Bildungsangebot referieren, müssen nicht im Akkreditierungsansuchen angegeben werden.

Was passiert, wenn Auflagen nicht erfüllt werden?

Akkreditierungsauflagen müssen erfüllt werden. Bei Qualifikationsauflagen für TrainerInnen und BeraterInnen werden üblicherweise auch Nachweise über den Beginn oder die Fortsetzung der betreffenden Aus-/Weiterbildung akzeptiert. Werden Qualifikationsauflagen nicht erfüllt, so kann die betreffende Person nicht im Bildungsangebot eingesetzt werden. Die letzte Konsequenz bei Nichterfüllung von Auflagen ist der Entzug der Akkreditierung.

Erlischt die Auflage, wenn die TrainerInnen/BeraterInnen nicht eingesetzt werden? Reicht ein "Löschen" im Akkreditierungsansuchen?

Nein, ein Herauslöschen alleine reicht nicht aus. Wenn ein/e TrainerIn/BeraterIn die Auflage nicht erfüllt, darf er/sie vom Bildungsträger nicht mehr eingesetzt werden. Das Ansuchen ist einer Nachakkreditierung zu unterziehen, im Zuge dessen die Person aus dem Ansuchen zu löschen ist.

Nachakkreditierung von TrainerInnen: Beziehen sich die 30% auf UE oder auf Personen?

Die 30% beziehen sich auf Personen.

Müssen für schon in der 1. Programmperiode anerkannte TrainerInnen Nachweise erbracht werden?

Ja, eine Nachweiserbringung ist im Zuge des Akkreditierungsprozesses immer notwendig.

Ist es empfehlenswert, mehr TrainerInnen anzugeben als eingesetzt werden?

Dies muss vom Bildungsträger selbst eingeschätzt werden. Die Qualifikationsanforderungen sind jedenfalls von allen im Akkreditierungsansuchen angegebenen TrainerInnen zu erfüllen.

Ist die Auslagerung der Beratung an Externe möglich?

Ja, wobei im Akkreditierungsansuchen eine Kooperationsbeschreibung beigelegt werden muss.

Honorare TrainerInnen: Es gibt unterschiedliche Höhen in Österreich. Ist es möglich, die Normkosten zu erhöhen?

Das Normkostenmodell gilt österreichweit. Es wird in der Programmperiode 2015-2017 nicht erhöht.